Heimat – Freilichttheater

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Heimat spielt in den Jahren 1945 bis 1948 und erzählt von der unmittelbaren Nachkriegszeit in Ostfriesland. Ostfriesland wurde Teil der britischen Besatzungszone. Viele Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Osten kamen an und mussten untergebracht werden, Söhne und Ehemänner waren gefallen, wurden vermisst oder kehrten heim, die Hungersnot in den Großstädten war groß und Hamsterer trieb es in die Dörfer.

Erlebtes Elend, die eigene Not und sprachliche Missverständnisse – zwischen Hoch und Platt führen zu Reibungen zwischen einheimischen und den geflüchteten Familien. Das Stück endet 1947/48 mit einem positiven Ausblick.

Paula Riewe, 17jähriges Mädchen aus Hinterpommern, kommt nach ihrer Flucht mit Mutter und zwei jüngeren Geschwistern in Hatshausen/Ayenwolde im Sommer 1945 an. Parallel dazu trifft die Familie Rösner aus Schlesien ein. Beide Familien zusammen mit vielen weiter eingetroffenen Flüchtlingen werden vom Bürgermeister empfangen und auf einheimische Familien verteilt. Es muss zusammengerückt und geteilt werden. Nicht überall treffen die Flüchtlinge auf Verständnis.

 

 

Freilichtbühne Hatshausen

Nach den Erfolgen der Freilichtstücke „van Karken, Klocken un Leevde“ im Jahr 2003 und „Smacht“ im Jahr 2009 wird das Stück „Heimat“ vom 01. bis 22. August 2020 aufgeführt.

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